“Der Verbund starker Marken” bleibt am Markt stark / Die Bitburger Getränkegruppe baut ihre Position als eine führende private Getränkegruppe in Deutschland aus

Bitburg (ots) – Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen
im deutschen Getränkemarkt hat auch die Bitburger Getränkegruppe,
bestehend aus Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH, Köstritzer
Schwarzbierbrauerei GmbH, Wernesgrüner Brauerei GmbH, König-Brauerei
GmbH, Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH und Gerolsteiner
Brunnen GmbH und Co. KG im Geschäftsjahr 2005 wie die gesamte Branche
einen Absatzrückgang zu verzeichnen.

Die anhaltende
Konjunkturschwäche in Deutschland wirkte sich dämpfend auf die
Konsumfreude der Verbraucher aus. Verstärkt drängten Billiganbieter
auf den Markt. Dies führt gerade beim Premium-Preissegment zu einem
Absatzrückgang. Der Gesamtabsatz der Bitburger Getränkegruppe liegt
2005 bei 14,82 Millionen Hektolitern (hl) im Gegensatz zu 15,33 Mio.
hl. im Vorjahr (-3,3 Prozent).

Bitburger Getränkegruppe – national und international stark
aufgestellt

Die Bitburger Brauerei erzielte 2005 mit einem Gesamtabsatz von
4,08 Millionen hl nicht ganz den Vorjahresabsatz (4,12 Millionen hl).
Dank der erfolgreichen Einführung des neuen Mildbieres Bit SUN konnte
der Absatzrückgang des Familienunternehmens insgesamt bei 1,8 Prozent
gering gehalten werden. In der Gastronomie stellte die Bitburger
Brauerei ihre Fassbierkompetenz erneut unter Beweis und festigte ihre
führende Position in diesem Bereich. Diese soll im Jahr 2006 durch
innovative Gastronomiekonzepte sowie die Kooperation mit der
Privatbierbrauerei Erdinger Weißbräu ausgebaut werden. Mit der im
Jahre 2004 hinzu gewonnenen König-Brauerei ist eine weitere
traditionsreiche Pilsmarke in der Bitburger Getränkegruppe im
Premium-Segment vertreten. Der Gesamtausstoß von König Pilsener
betrug im Geschäftsjahr 2005 1,76 Millionen hl (- 4,4 Prozent). Davon
entfielen 1,73 Millionen hl auf König Pilsener und 29.000 hl auf
König Pilsener Alkoholfrei, das im November 2005 deren bisherige
alkoholfreie Marke KELTS abgelöst hat. Dank des gegenüber dem
Branchendurchschnitt hohen Fassbieranteils von 33 Prozent (579.000
hl) zählt König Pilsener unverändert zu den größten und
erfolgreichsten deutschen Gastronomie-Marken.

Die Köstritzer Schwarzbierbrauerei dominierte mit ihrem Original
Köstritzer Schwarzbier bei einem Marktanteil von 30,9 Prozent mit
großem Abstand auch im Jahre 2005 deutschlandweit das Segment der
dunklen untergärigen Bierspezialitäten. Fast jede dritte Flasche in
diesem Segment kommt aus dem ostthüringischen Bad Köstritz. Der
Gesamtabsatz der Köstritzer Brauerei, zu der auch die Produkte
Köstritzer Edel Pils, Köstritzer Diät Pils und das Bier-Mischgetränk
Köstritzer bibop gehören, belief sich letztes Jahr auf 879.000 hl Der
Fassbierabsatz betrug 167.000 hl, der Flaschenbierabsatz lag bei
705.000 hl. Die bundesweite Neueinführung des 11er Kastens für
Original Köstritzer Schwarzbier im März 2005 verzeichnete eine sehr
positive Entwicklung. Das jüngste Mitglied der Köstritzer
Markenfamilie, der Cola-Schwarzbiermix bibop, wächst seit seiner
Einführung in 2002 konstant jedes Jahr zweistellig. 2005 konnte die
Erfolgsgeschichte für bibop mit einem Wachstum von 11,6 Prozent
fortgeschrieben werden.

Im Export verzeichneten im Geschäftsjahr 2005 alle Marken der
Gruppe zusammen ein Absatzplus von 19,9 Prozent.

Im Mineralwasserbereich ist die Bitburger Getränkegruppe mit
Gerolsteiner vertreten, dem weiterhin führenden Unternehmen dieser
Getränkesparte. Die Mineralwasserbranche verzeichnet einen extremen
Zuwachs im Discount, was den Druck auf die Premium Anbieter verstärkt
hat. Vor diesem Hintergrund ging der Absatz für Gerolsteiner um
3,6Prozent auf 6,8 Millionen hl zurück. Attraktive, konsequent am
Konsumenten orientierte Produkt-Neueinführungen wie Gerolsteiner Fit
und die innovativen Winterprodukte Milder Winter und Sonnenvitamin
konnten 2005 erfolgreich im Markt platziert werden.

Regionale Stärke gefestigt

Mit der Wernesgrüner Brauerei und der Licher Privatbrauerei hat
die Getränkegruppe zwei Unternehmen, die in ihren Regionen stark
positioniert sind und das Angebot der übrigen Marken der Gruppe
ergänzen. Die Licher Privatbrauerei konnte ihre regionale Stellung
angesichts der schwierigen Situation in der Bierbranche leicht
ausbauen und ist damit weiterhin Marktführer in Hessen. Der
Bierausstoß verzeichnet einen Rückgang auf 771.000 hl Während der
Licher Pilsabsatz um 5,5 Prozent gesunken ist, weisen die Licher
Biermischgetränke ein starkes Plus auf. Der Absatz von Licher Radler
stieg um 4,0 Prozent von 42 400 hl. auf 44 000 hl., Licher x? Cola
legte um 1,5 Prozent auf 58.700 hl. zu. Zusammen mit Licher x? Fresh
Lemon stieg der Absatz aller Biermischgetränke um 2,1 Prozent und
erreichte damit einen Marktanteil von 24 Prozent des hessischen
Biermischgetränke-Markts. Damit stammt jede vierte Biermix-Flasche,
die in Hessen getrunken wird, aus dem Hause Licher.

Auch im Osten Deutschlands ist die Bitburger Getränkegruppe mit
Wernesgrüner Pils Legende unter den Top Ten präsent. Die Wernesgrüner
Brauerei, gegründet 1436, die zu den ältesten Brauereien in
Deutschland zählt, setzte letztes Jahr 564.000 hl. ab. Sie
verzeichnete einen Rückgang von ca. 4,4 Prozent. In der Gastronomie
konnte die Pils Legende mit 108.000 hl. Fassbier fast das Niveau des
Vorjahres erreichen. Der Rückgang betrug entgegen des Branchentrends
lediglich 1,4 Prozent.

Gemeinsam in die Zukunft

Die Erfolge der Getränkegruppe im Bereich der Biermischgetränke
und Mildbiere zeigen: Getränkeinnovationen sind unverzichtbarer Teil
einer erfolgreichen Wachstumsstrategie geworden. “In unserem Verbund
starker Marken sehen wir gute Chancen, im momentanen
Konzentrationsprozess auf dem deutschen Getränkemarkt erfolgreich
bestehen zu können. In diesem Jahr wollen wir uns als Gruppe durch
erhebliche Investitionen in die Marken, durch eine Reihe neuer
Produkte und durch die konsequente Nutzung von Synergien dem
Branchentrend entgegenstellen”, kündigt Peter Rikowski,
Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Bitburger Brauereigruppe,
an.


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