Aldi Schweiz: Teurer als in Deutschland

Aldi lässt sich seine Aktivitäten in der Schweiz teurer bezahlen als hier zu Lande. So ist der Discounter in der Alpenrepublik rund 36 Prozent teurer als in Deutschland, verlangt aber durchschnittlich 7 Prozent weniger als die Konkurrenz Denner oder Migros bzw. Coop Schweiz mit ihren Preiseinstiegsprodukten.

Allerdings muss Aldi Schweiz seine Produkte wie seine Mitbewerber auch zu deutlich höheren Preisen einkaufen, schreibt die NZZ. Thomas Rudolph, Inhaber des von der Migros gesponserten Gottlieb-Duttweiler-Lehrstuhles der HSG St. Gallen, zeigte sich bei einer Pressekonferenz überrascht, dass Aldi in der Schweiz nicht aggressiver auftritt. Statt auf Preisführerschaft setze Aldi auf die Qualität des Angebotes und der Dienstleistungen. Allerdings hat Aldi bereits angekündet, dass die Preise im Zuge der fortschreitenden Marktdurchdringung weiter gesenkt werden dürften. Einen neuen Schub erwartet Rudolph vom Markteintritt von Lidl in der Schweiz. In zehn Jahren schätzt Rudolph den Marktanteil von Lidl und Aldi auf 5 Prozent, das wären schätzungsweise 2,2 Mrd. CHF Umsatz.


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