Gute Grills sind Gold wert

Grillen kann man immer. im Frühjahr, im Sommer, sogar im Winter. Im Herbst sowieso. Und Grillen macht Freude. Egal ob im Park oder am Strand. Oder ganz gediegen bei einer Gartenparty. Immer gerne gesehen: Würstchen. In allen Formen und Variationen. Aber auch Steaks und hochwertiges Fleisch sind mittlerweile Normalität auf bundesdeutschen Grills.

Das Schöne am Grillen ist, dass man „nur“ das Feuer beherrschen muss. Na klar: Man braucht normalerweise auch einen Grill. Über dem Lagerfeuer geht es auch mal, aber ein richtiger Grill ist schon noch eine ganz andere Geschichte. Bitte kein Einweg-Grills verwenden. Die Dinger sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern ruinieren auch noch das gute Fleisch. Finger weg. Zum Grillen gehört auch Zeit.

Gegrillt wird weltweit. In Deutschland am liebsten mit Kohle, aber der Gasgrill hat auch seine Fans. Und er holt auf. Der Unterschied zwischen Kohle und Gas: Ein Kohlegrill gibt dem Fleisch noch das bekannte rauchige Aroma mit. Zu viel davon ist natürlich auch nichts wert, klar. Egal ob Kohle oder Gas: Der Grill muss gut sein. Weber-Grills sind natürlich fantastisch.

Was heißt eigentlich Grillen? Beim Grillen wird das Grillgut durch Wärmestrahlung gegart und an der Oberfläche geröstet. Die Wärmequelle kann darüber sein, darunter, daneben: Alles ist möglich. In der Gastronomie werden fast ausschließlich elektrische oder gasbetriebene Grills verwendet. Warum? Kohlegrills sind mitunter zu wenig berechenbar.

In Amerika, besonders in den Südstaaten, ist das Barbecue weit verbreitet. Hiermit ist vor allem das direkte und das indirekte Grillen und das Garen im Barbecue-Smoker gemeint. Beim direkten Grillen wird das Grillgut über der Hitzequelle platziert. Die hohen Temperaturen an der Oberfläche führen zur Bildung einer Kruste. Bei richtigem Grillen bleibt der größte Teil des Saftes im Gargut erhalten.

Beim indirekten Grillen wird das Grillgut bei mittlerer bis hoher Temperatur in einem geschlossenen Grill gegart. Das Grillgut befindet sich dabei entweder neben der Hitzequelle oder seitlich versetzt oberhalb der Hitzequelle. Die Hitze erreicht das Grillgut daher nicht direkt. Der Hauptvorteil des indirekten Grillens besteht darin, dass auch dickes Gargut gleichmäßig gegart wird. Speziell beim indirekten Grillen ist es verbreitet, Fleisch vor dem Grillen längere Zeit in einer Marinade einzulegen, um Aromen die Möglichkeit zu geben, tief in das Fleisch einzudringen.

Beim Barbecue werden große Fleischstücke in einer Grube oder om speziellen Barbecue-Smokern langsam bei mäßiger Temperatur in der heißen Abluft eines Holzfeuers gegart. Häufig zubereitetes Fleisch ist Schweinefleisch. Größere Fleischstücke werden nach der Zubereitung in kleinen Teilen vom Knochen gelöst und zerkleinert auf einem Sandwich gereicht. Unser Tipp: „Pulled Pork“. So schmackhaft kann Schwein sein …

Bild 1: John Liu | Bild 2: David McSpadden


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