Topschaumwein mit Kronkorken? JA!

Die Korkproblematik stellt alle Beteiligten vor ein Problem: die Korkbauern, die Weinproduzenten, die Händler und die Konsumenten. Leider sind mittlerweile nicht mehr nur die allerbilligsten Weine betroffen, sondern zusehends auch Weine gehobener Preis- und Genußklassen. Über Alternativen wird schon fleißig nachgedacht und neben Kunststoffkorken, Glasverschluß und Schrauber bietet der Kronkorken eine zuverlässige Verschlußmethode.

Was nun bei den Stillweinen munter probiert werden kann, ist bei den Schaumweinen nicht ganz so einfach – zumindest in Europa, wo der Naturkorkverschluß reglementiert ist.

Ganz anders dagegen die Kalifornier: Domaine Chandon, eine Tochter des Luxusgüterkonzerns LVMH (der zugleich mit den Marken Moet et Chandon, Veuve Clicquot, Krug, Ruinart und Mercier der größte Champagnerproduzent ist) hat ihre erste Spitzencuvée unter Kronkorken vorgestellt, hier geht es zur Seite:

http://www.chandon.com/wines/etoile.html

Wie der Wein ankommt und ob sich der europäische Weingesetzgeber demnächst zum Handeln aufgefordert sehen wird, bleibt abzuwarten.

In Australien gibt es den Sprudler unterm Kronkorken übrigens schon länger:

Z*D (Zéro Dosage),ebenfalls von Domaine Chandon, jedoch der australischen Schwester des oben genannten Unternehmens und
Seppelt Show Sparkling Shiraz, die Spitzencuvée des Jahrgangs 1994 von Seppelt kommt zu 60% unter Kronkorken daher.


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