Hotelgruppe an der Pleite vorbei geschrammt

Insolvenz bei Dorint-Gruppe abgewendet

München (hs). Einst war Dorint die größte deutsche Hotelgruppe. Aber schon Anfang dieses Jahrzehnts kriselte es. 2003 wurde die Geschäftsführung dem französischen Accor-Konzern übertragen. Zugleich wurden Häuser der Gruppe in die Philosophie der Accor-Marken eingebunden. Glücklich sind mit diesem Management-Vertrag beide Seiten nicht geworden. Die Dorint-Häuser fuhren weiter Verluste ein. Ende Dezember stand die Gruppe vor der Insolvenz. Die ist mit einem scharfen Schnitt abgewendet worden. Eine neue Gesellschaft übernimmt 41 Häuser mit 3000 Mitarbeitern.

Sie erhält ab April ein neues Leitungs-Duo und kann auf das Entgegenkommen von Eigentümer und Verpächtern vertrauen, die massiven Kürzungen ihrer Pachten zugestimmt haben. Die verbleibenden 52 Häuser bleiben bei der Dorint AG, deren Hauptaktionär künftig die Accor Gruppe ist. Die bringt in die Gesellschaft 52 Millionen € ein.

Ein neuer Name ist gleichfalls geplant. Alle Häuser werden auch künftig im Verbund mit der Accor-Gruppe geführt.

www.accor.com


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