Direktbuchung kein Ersatz für Beratung

Unterschiedliche Reaktionen auf HRS-Pilotprojekt / Lob für Einsicht in Tagungskapazitäten der Hotels / Einkauf via Internet nur über Pauschalen möglich

STUTTGART. Noch ist das Pilotprojekt von HRS und Lindner-Hotels AG zur Direktbuchung von Tagungen gar nicht offiziell an den Start gegangen, da regt sich bereits Kritik. Sie fällt unterschiedlich aus: Der Pflegeaufwand im HRS-Portal sei zu hoch, da es viele Einschränkungen und Standardisierungen gebe. Doch andere loben das Projekt, weil Verfügbarkeiten direkt überprüfbar sind. Das ergab eine Befragung der AHGZ.

Das Portal ist der erste Anbieter, über den Tagungen direkt geprüft und gebucht, anstatt nur angefragt werden können. Das Portal startet diesen Service zur ITB (AHGZ vom 24. Februar). Maritim zeigt Interesse: „Das Angebot ist ein zusätzlicher Vertriebsweg“, sagt Pressesprecherin Angela Oelschlägel.

Doch der Buchungsservice hat Lücken, denn er funktioniert nur bei Pauschalbuchungen. Wenn nämlich von 20 Tagungsgästen nur 15 im Hotel übernachten, zehn Leute kein Abendessen wünschen und am dritten Tag noch sieben Personen dazustoßen, muss man doch wieder zum Telefonhörer greifen.

Deshalb hält Rainer Spielmann, Bereichsleiter für Verkauf und Marketing bei den Steigenberger Stadthotels, den Direkt-Buchungsservice „nur für ein professionelles Medium zur Vorauswahl“. Für komplexe Anfragen sei das System nicht engmaschig genug.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der AHGZ Ausgabe 9/2007 auf Seite 29.

Tagungshotels können Sie online unter www.tagungshotels-online.de für Ihre Veranstaltung anfragen.


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