Schweizer Raststätten schlechter Durchschnitt

Im Zusammenhang mit Autobahnraststätten kann sich das Prädikat «mangelhaft» äusserst unangenehm manifestieren. Besonders wenn die Blase drückt. Autobahn. Und das schon seit drei Stunden. Höchste Zeit, sich auf der Fahrt in den Süden eine Pause zu gönnen. Blinker raus, ab auf die Raststätte. Doch statt einer Oase der Ruhe erwartet den Fernreisenden oft ein Ort, der einem mittelalterlichen Marktplatz in Sachen Gefahr und Geruch in nichts nachsteht. Aussteigen? Zu gefährlich für Kinder, weil die Brummis mit 60 Sachen an den Parkfeldern vorbei beschleunigen. Die Aussenanlage gleicht einer Müllkippe, das Restaurant «serviert» Sandwiches mit lampigem Salat und auf dem Klo gähnt ein weiterlesen >>

Wirt darf nicht mehr mit Gold kochen

Ein "goldenes Gelage" verspricht das Restaurant Kim Ngan Ngu Thien in Hanoi, das auf Vietnamesisch auch genau so heißt. Echter Goldzusatz in den Speisen erhöhe den Nährwert, ist der Besitzer Nguyen Phuong Anh überzeugt. Doch die Behörden haben seinem wertvollen Angebot erst einmal ein Ende gesetzt, wie vietnamesische Medien am Montag berichteten. Nun sollen Experten urteilen. Restaurantbesitzer Anh betonte derweil, dass er in seiner Küche nur reinstes Gold verwende. Rund 100 Gäste speisen täglich in seinem Lokal, das erst im Januar öffnete. Gerichte mit Goldzusatz kosten 15 Prozent Aufschlag. Auf die Idee kam Anh beim Besuch in Südkorea, wo ihm mit Gold versetzte Gerichte angeboten weiterlesen >>

Härtetest auf dem Meer – eine Kreuzfahrt der rustikalen Art

Heinz Horrmann schreibt in der Welt am Sonntag In fremden Betten Er schreibt von den Erlebnissen auf der "Easy Cruise One". Zitat: Es geschah um 3.30 Uhr am frühen Morgen oder in tiefer Nacht, ganz wie Sie wollen. Nach quälender Schlaflosigkeit mit Türenschlagen wie Peitschenhiebe, grölender Ballermann-Klientel und Lustschreien durch papierdünne Wände, war ich gerade in rettenden Schlaf gefallen. Da polterte und hämmerte es an der Tür. Der Lärm war stärker als die Stöpsel in den Ohren. Zaghaft öffnete ich. Ein Notfall? Schon. Vor mir stand der tätowierte Brite von nebenan, nur mit einem Handtuch vor dem Bauch, und fragte wie selbstverständlich: ob ich ihm aushelfen könne, die weiterlesen >>