Mrz
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Im Monatsrhythmus gastieren die besten Köche der Welt im “Restaurant Ikarus” im Hangar-7 am Salzburg Airport und präsentieren in enger Zusammenarbeit mit „Restaurant Ikarus“- Patron Eckart Witzigmann & Executive Chef Roland Trettl ihre besten Kreationen.
Im März 2013: Französischer Jugendstil mit Bertrand Grébaut
Nach Jahrzehnten verstaubter Regeln und vorherrschender Ideale erfährt Frankreichs Haute Cuisine eine Erfrischungskur. Zu verdanken ist dies Bertrand Grébaut und seinem Restaurant Septime.
In Paris hat eine neue Kultur Einzug gehalten – eine neue Kultur des Kochens. Ihre Vertreter sind junge Küchenchefs, die einen moderneren Zugang zur hoch dekorierten französischen Haute Cuisine suchen und ihn in einer viel geradlinigeren und schnörkelloseren Ausführung gefunden haben. Zentrum dieser neuen Kultur ist das elfte Pariser Arrondissement, in dem nicht zufällig auch das Septime beheimatet ist – jenes Lokal, das Chef Bertrand Grébaut im April 2011 gemeinsam mit Théo Pourriat, der für die grandiose Weinauswahl verantwortlich zeichnet, eröffnet hat.
„Ich möchte gutes französisches Essen von dem Dogma befreien, dass es in teuren Hotels stattzufinden hat“, sagt Grébaut über sein Lokal, das mit seiner relaxten Atmosphäre und dem edel-ländlichen Interieur so gar nicht den Vorstellungen konservativer Gourmets entspricht. Wobei es im Septime nicht vorrangig darum geht, der von so vielen exzellenten französischen Küchenchefs verfolgten edlen Zeremonie der Haute Cuisine vor den Kopf zu stoßen, wie Grébaut anmerkt: „Ich kann das in anderen Restaurants sehr genießen, ich möchte in meinem Lokal nur einen anderen Weg gehen.“
Den Drang, Strukturen aufzubrechen, hat Grébaut möglicherweise von seinem für einen Küchenchef unorthodoxen Werdegang. Denn bevor er seiner Leidenschaft zum Kochen nachgab, besuchte er schon Kurse in Literatur und arbeitete als Grafikdesigner. Glücklicherweise entschloss er sich dann doch noch zu einer Karriere in der Küche – mit durchschlagendem Erfolg. Was aber auch nicht überrascht, bei so renommierten Lehrmeistern wie dem Dreisternekoch Alain Passard, unter dem er im L’Arpege als Chef de Partie arbeitete, ehe sich Bertrand Grébaut im kleinen aber feinen L’agapé als Head Chef einen Namen machte.
2009 war Grébaut mit gerade einmal 28 Jahren der jüngste Küchenchef in Frankreich, der vom Guide Michelin einen Stern verliehen bekam. Nicht nur deshalb war fürt Bertrand Grébaut die Zeit gekommen, sein eigenes Lokal zu eröffnen, in dem er sein eigenes Konzept und seine eigenen Vorstellungen von französischer Spitzenküche verfolgen konnte. Nach einer einjährigen Auszeit, in der Grébaut durch Asien reiste und sich von Köchen in Japan, Thailand, Laos, Kambodscha oder Vietnam inspirieren ließ, öffneten er und Pourriat die Pforten des Septime.
Grébauts Gerichte sind balanciert, spontan und unbefangen. „Unsere Priorität liegt auf der Qualität und dass die Leute hier relaxen und eine gute Zeit haben.“ Ihren Ausdruck findet dies in einem Menü, das mit zwei Entrées, Fisch, Fleisch, einer Käsevariation sowie einem Dessert bewusst keine üppige Auswahl zulässt. „So können wir garantieren, ausschließlich die besten Produkte zu verwenden, gleichzeitig aber den Preis auf einem vernünftigen Niveau halten“, sagt Grébaut, der großen Wert darauf legt, auch die Leute aus der unmittelbaren Umgebung in seinem Lokal begrüßen zu können.
Die Spontanität des Küchenteams sowie des Servicepersonals lassen es dafür zu, dass sich das Menü von Tisch zu Tisch verändern kann und auf persönliche Wünsche der Gäste eingegangen wird. Wobei jedes der Gerichte ein wahres Gedicht ist – und das wiederum ist keine flache Floskel, sondern beschreibt eine weitere Besonderheit des Septime. Denn auf der Menükarte schlägt Grébauts Liebe zur Literatur durch, er präsentiert seine Speisen in der japanischen Gedichtform Haiku.
Das liest sich dann zum Beispiel so: Hühnche
brust/Rüben/Sauerkirschen. Oder so: Thunfisch/Himbeeren/Tomatenwasser. Freilich könnte man auch schreiben, dass es sich etwa bei letzterem Gericht um exakt bemessene kleine Rechtecke von frisch gefangenem Thunfisch, platziert auf einem Hügelchen von Himbeeren in sommerlich-erfrischendem Tomatenwasser handelt. Aber diese Reduktion nimmt Grébaut bewusst in Kauf, denn schließlich sollen Grébauts Gäste nicht von ausufernden Erklärungen abgelenkt werden, sondern die Qualität der Ingredienzien selbst erleben.
Wer sich vom Geschmack der neuen französischen Kochkultur überzeugen möchte, kann dies im März 2013 auch in Österreich tun – denn da präsentiert Bertrand Grébaut seine Neu-Interpretation Haute Cuisine im Restaurant Ikarus im Hangar-7.
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Mercure Hotels mit exklusivem Vallendar-Weinbrand
Oktober 15, 2012 | 1 Comment
Die Hotelkette Mercure hat ihrer Eigenmarke JUST FOR YOU ein weiteres, exklusives Produkt hinzugefügt: einen Weinbrand. Als Kooperationspartner konnte die renommierte Moselbrauerei Valendar gewonnen werden. HIer die Pressemitteilung des Unternehmens.
Ein neuer, exklusiver Spitzen-Weinbrand und ein neues Label JUST FOR YOU: Mit Bedacht haben die Verantwortlichen der Mercure Hotels in Deutschland (www.mercure.com) für die Präsentation ein gemeinsames Datum gewählt: Der 1. Oktober 2012 ist der Start einer weiteren Offensive, die ergänzend zur etablierten Grands Vins Mercure-Weinkarte den hohen Anspruch der Hotelmarke gerade im gastronomischen Bereich untermauert.
Keine Kompromisse bei Speisen und Getränken
Nach zwei eigenen Räucherlachsvariationen und Bio-Joghurt firmiert nun ebenfalls der 2002er Weinbrand Vallendar XO exklusiv unter JUST FOR YOU – wie bereits beim Lachs, wo man auf Sander Gourmet vertraut, „gingen wir auch beim Weinbrand in punkto Qualität und Individualität keine Kompromisse ein“, so Volkmar Pfaff.
Der Generaldirektor Mercure Deutschland weiter: „Mercure ist die Marke mit den individuellen Hotels innerhalb der weltweit führenden Accor Hotelgruppe. Das gilt in besonderer Weise für das gastronomische Angebot – samt dem Versprechen, THE BEST PLACE TO EAT zu sein.“ Für dessen konsequente Umsetzung sorgt neben den Hotels vor Ort eine eigenes F&B- Arbeitsgruppe mit den verantwortlichen Area General Managern Christoph Lueg und Stefan Ader. Ihr besonderes Augenmerk gehört der Suche nach den richtigen „Partnern, die so denken wie wir“, betont Pfaff.
Der richtige Partner: Hubertus Vallendar!
Mit Hubertus Vallendar von der gleichnamigen Brennerei in Kail (Mosel), die zu den besten Deutschlands gehört, fand Mercure „einen Gleichgesinnten in Überzeugung und Handwerk“, mit dem laut Pfaff „ein hochprozentiges Kunstwerk gelang“.
Der 2002er Weinbrand Vallendar XO wurde aus Riesling- und Eiblingtrauben von den Steillagen der Mosel gewonnen. Nach zehn Jahren sortenreiner Lagerung im Fass entstand ein exklusiver Blend, der sich durch einen intensiven Duft nach Honig und Vanille auszeichnet. Der golden- bernsteinfarbene Weinbrand mit einem Alkoholanteil von 40 Prozent ist sehr weich im Geschmack – „genau der richtige Tropfen, um an der Bar eines Mercure Hotels mit Freunden zu sitzen oder im Restaurant ein tolles Menü würdig abzuschließen“, so Pfaff.
Bildtext 1: Stefan Ader (links) und Hubertus Vallendar.
Bildtext 2: Der 2002er Weinbrand Vallendar XO: Ein Weinbrand, den es nur bei Mercure gibt.
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„Wild auf dem Grill ist Trend!“: Delikatessenpapst Ralf Bos über die BBQ-Tendenzen des Sommers
Juli 18, 2012 | 2 Comments
Eine Pressemitteilung, die uns heute erreichte.
Sommer, Sonne, Grillen – und dazu ein saftiges Hirschsteak. Hirsch, auf dem Grill? „Ja“, sagt Ralf Bos, Delikatessengroßhändler und BBQ-Experte, „die edlen Teile des Hirsches sind perfekt für den Rost.“ Das ganzjährig verfügbare Fleisch aus den natürlichen Weiten Neuseelands zeichnet sich durch einen charakteristisch milden Geschmack und seine besondere Zartheit aus. Soll der Hirsch aufs BBQ, gilt es jedoch, einige Unterschiede zu Würstchen, Rind und Geflügel zu beachten.
„Kurz und heiß“, erklärt Ralf Bos, „das ist das Wichtigste, wenn man Hirsch auf den Grill legt.“ Der Gründer und Geschäftsführer von Bos Food, dem größten Delikatessengroßhandel Deutschlands, kennt die aktuellen Trends im Bereich Food wie kein Zweiter, und Wild auf dem Grill ist für ihn groß im Kommen. „Momentan gibt es einen starken Trend zum Thema Outdoor Cooking, und Wild macht diese Entwicklung noch einmal spannender. Dabei geht es weniger ums reine Sattwerden als vielmehr um den Genuss“, so Bos. Da Hirschfleisch im Gegensatz zu anderem Grillgut sehr mager ist, ist es leicht zuzubereiten, braucht aber auf dem Rost eine andere Behandlung.
Rind, Schwein und Co. sind naturgegeben zäher als neuseeländisches Hirschfleisch, weshalb sie oft vor dem Grillen mariniert werden. Eine Marinade, meist aus Essig, Öl und Gewürzen wie Knoblauch, Pfeffer, Paprika oder Kräutern bestehend, dringt in das Fleisch ein und macht es weich. Damit das ohnehin schon zarte Hirschfleisch beim Grillen nicht zerfällt, behandelt es der Profi mit einer Trockenmarinade, dem so genannten dry rub: „Dry rubs und wirklich hochwertige BBQ-Soßen sind in Deutschland noch nicht so verbreitet, das ist eine amerikanische Erfindung“, erklärt Bos. „In den USA genießt das BBQ einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, dort wird das fast religiös zelebriert. Während die Deutschen meist Schweinenackensteaks oder Bratwurst kaufen, gerne auch vom Discounter, kommt in Amerika nur edles Fleisch auf den Grill. Deshalb muss die Marinade nichts übertünchen, sondern gibt dem Fleisch lediglich einen filigranen, hintergründigen Geschmack. Bei Neuseelandhirsch ist das genauso, da ist die Marinade nur das i-Tüpfelchen auf einem ohnehin schon tollen Produkt“, so Bos. Besonders schöner Nebeneffekt für Grillanfänger: Die natürliche Zartheit des Fleisches macht die Zubereitung kinderleicht und bringt auch wenig erfahrenen Grillmeistern garantierten Erfolg.
Nicht nur in der Vorbereitung, auch beim Grillen selbst gibt es Unterschiede zu fetthaltigerem Grillgut. Während Schweinesteaks und Würstchen besonders gut schmecken, wenn sie über einen längeren Zeitraum sehr heiß gegrillt werden, braucht das zarte Hirschfleisch von den Inseln im Südpazifik kurze und intensive Hitze. Grillt man es zu lange, verliert es an Geschmack und Konsistenz. „Bei magerem Fleisch wie Neuseelandhirsch werden durch große Hitze direkt die Eiweißverbindungen angegriffen. Setzt man es dieser Hitze zu lange aus, trocknen die Verbindungen aus“, erklärt der Fachmann. „Wenn man die Zeit im Auge behält, verträgt das Fleisch allerdings viel Hitze und man muss nicht filigran arbeiten.“ Besonders gute Ergebnisse mit Neuseelandhirsch erzielt man mit indirekter Hitze.
Auch der neuseeländische Spitzenkoch Graham Brown, der schon seit vielen Jahren mit dem Hirschfleisch arbeitet, rät: „Egal ob Filet, Rücken, Nuss oder Hüfte – ich grille die mageren Zuschnitte erst scharf an, sodass die Oberfläche leicht karamellisiert, dann gare ich das Fleisch über geringerer Hitze, bis es medium-rare ist. Es sollte nie ganz durchgebraten werden.“ Sein spezieller Tipp, damit das Fleisch schön zart und saftig bleibt: Der Grill muss gut vorgeheizt sein, und vor dem Servieren muss das Fleisch einige Minuten ruhen.
Neuseeländisches Hirschfleisch ist ein natürliches Produkt: Die Tiere ernähren sich von Gräsern und Blättern, die sie auf den weiten Grünflächen finden, und trinken reines Wasser. Zusatz- oder Aufbaunahrung kommen in der Hirschzucht nicht zum Einsatz. Die Tiere werden nicht gejagt und männliche Exemplare in der testosteronreichen Brunftzeit in Ruhe gelassen, was für konstant hohe Fleischqualität sorgt. Das milde Aroma des Fleisches und die Tatsache, dass es das ganze Jahr über exportiert wird, machen es in der Küche universell einsetzbar.
Mai
29
MICHELIN-Führer 2012 als Apps für das iPhone erschienen: Fünf Länderausgaben verfügbar
Mai 29, 2012 | Leave a Comment
Noch mehr Auswahl und noch größere Nutzerfreundlichkeit bieten fünf neue MICHELIN-Führer Applikationen für das Apple iPhone®. Ab sofort stehen im Apple App Store zum Preis von 7,99 Euro die Ausgaben 2012 folgender Titel bereit
Deutschland (iTunes-Link)
Frankreich (iTunes-Link)
Italien (iTunes-Link)
Spanien & Portugal (iTunes-Link)
Großbritannien & Irland (iTunes-Link)
Neben den Restaurant-Empfehlungen bieten sie jetzt auch alle Hoteladressen der jeweiligen Print-Ausgaben. Darüber hinaus ist eine Applikation mit den Restaurants und Hotels der acht aktuellen europäischen MICHELIN-Führer sowie der Ausgabe Main Cities of Europe 2012 zum Download verfügbar. Sie kostet 14,99 Euro und bietet zusätzlich Informationen zu Hotels und Restaurants in den Metropolen Wien, Salzburg, Prag, Kopenhagen, Helsinki, Athen, Budapest, Oslo, Warschau, Krakau sowie Stockholm und Göteborg.
Adressensuche in Sekundenschnelle
Mit den neuen iPhone®-Apps kann der User in Sekundenschnelle Hotels und Restaurants über die integrierte Suchfunktion finden. Bei aktivierter Verbindung ins Internet (WLAN) bieten sie zusätzlich die Möglichkeit, sich per Global Positioning System (GPS) alle empfohlenen Häuser in der Nähe des Aufenthaltsorts anzeigen zu lassen. Die Nutzer können zusätzlich Favoritenlisten mit ihren Lieblingsadressen zusammenstellen und sich diese alternativ auch auf einer Karte oder in der sogenannten Augmented-Reality-Darstellung (engl.: „erweiterte Realität“) anzeigen lassen. Hierbei werden die umliegenden Hotels und Restaurants mit Richtungs- und Entfernungsangaben in das Sucherbild der iPhone®-Kamera eingeblendet.
Die MICHELIN-Führer Apps beinhalten außerdem Links zu den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter, wo eigene Kommentare zu den empfohlenen Hotels und Restaurants eingestellt werden können. Die Applikationen sind auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch erhältlich.
Mrz
30
Video – Köche im Gespräch (3): Juan Amador
März 30, 2012 | 1 Comment
Mrz
30
Neu bei Tre Torri: Das moderne Küchenhandwerk
März 30, 2012 | Leave a Comment
Hier eine Verlagsinfo aus dem Verlag Tre Torri, bekannt für Kochbücher mit hohem Anspruch.
Schmecken, Riechen, Fühlen:
Die Praxis des modernen Kochens
Thomas Vilgis und Rolf Caviezel und ist es gelungen, grundlegende (naturwissenschaftliche) Aspekte des Kochens in über 80 Rezepten praktisch umzusetzen und zu erklären. So bekommen nicht nur Kochprofis mehr Hintergrundwissen, sondern auch Anfänger einen weiteren Einblick in die Praxis des modernen Kochens.
Was meinen wir, wenn wir sagen: es schmeckt? Was löst den Genuss beim Essen auf der Zunge aus? Sind es neben den Grundgeschmacksrichtungen noch andere Eigenschaften, die das Essen zu einem Erlebnis machen?
Thomas Vilgis, Professor der Physik, leidenschaftlicher Wissenschaftler und Koch erklärt in seinem neuen Buch, wie die Textur von Lebensmitteln, also deren physikalische Eigenschaften, die z. B. schmelzend, knusprig, elastisch, pulverig, cremig, kalt oder warm sein können, Mundgefühl und damit auch den Geschmack maßgeblich beeinflussen. Unterstützung erfährt er dabei von Rolf Caviezel, einem mehrfach ausgezeichneten Koch aus St. Gallen.
Nach „Molekularküche – Das Kochbuch“ und „Geschmack, Aromen, Flavour“ macht Thomas Vilgis erneut in sehr verständlicher Weise deutlich, worauf es bei der Zubereitung und Handhabung von Lebensmitteln ankommt. Wie können Strukturelemente so herausgearbeitet werden, dass sie sich beim Essen in optimaler Weise im Mund entfalten? Wie werden Baisers am besten getrocknet, damit sie im Mund krachend und schmelzend erscheinen? Welches Geliermittel eignet sich wofür besonders? Aufschlussreiche Grafiken und Bilder verdeutlichen Theorie und Praxis.
Präsentiert werden kreative und spektakuläre Gerichte wie Käsekaugummi, schnittfester Kartoffelsalat oder würzige Panna Cotta. Auch Neuinterpretationen deutscher Klassiker zeigen die vielfältigen Möglichkeiten des neuen Küchenhandwerks. Ein ausführliches Glossar erläutert Zutaten von Agar-Agar bis Xanthan erläutert.
Über die Autoren:
Thomas A. Vilgis
Prof. Dr. rer. nat. Thomas A. Vilgis hat sich nicht nur der Physik verschrieben, sondern ist auch begeisterter sowie ambitionierter Hobbykoch. Ihn interessieren vor allem der gute Geschmack und die wissenschaftlichen Vorgänge beim Kochen und Genießen. Wissenschaft in der Küche ist deshalb sein großes Thema, mit dem er sich beruflich, publizistisch und privat beschäftigt. Nach einem Physik- und Mathematikstudium ging der gebürtige Baden-Württemberger seinen Forschungen in Cambridge, London und Straßburg nach. Seit 1985 ist er als Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz tätig, wo er auch über die Physik und Chemie der Lebensmittel forscht. 1996 wurde er zum Professor an der Universität Mainz ernannt. In Magazinen wie „Physik in unserer Zeit“ und „Slow Food“ veröffentlicht Vilgis regelmäßig Kolumnen über Molekulargastronomie und ist Mitherausgeber des „Journal Culinaire“. Das Slow Food Mitglied ist derzeit Vorstandsvorsitzender der „Deutschen Akademie für Kulinaristik“. Vilgis ist auch Mitglied des „Internationalen Arbeitskreises zur Kulturforschung des Essens“ der Dr.-Wild-Stiftung in Heidelberg.
Rolf Caviezel
Der aus St. Gallen stammende Koch Rolf Caviezel ist immer auf der Suche nach Weiterentwicklungen der klassischen Küche. Fündig wurde er dabei in der molekularen Küche, die zwei wichtige Aspekte vereint: Kochen als Kunst und die Freude am Experimentieren. Nach seiner Kochlehre und Stationen in renommierten Häusern wie dem Grand Hotel Dolder in Zürich, dem Quellenhof in Bad Ragaz und dem Suvretta House in St. Moritz besuchte Caviezel die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich 2007 gründete er mit seiner Frau Célia Caviezel die „Freestylecooking GmbH“. Das Unternehmen bietet Kochkurse, Schulungen und Konzepte rund um neue Kochtechniken und Kocharten an. Auch der Erfindung und Herstellung neuer Produkte widmet sich der Schweizer mit großer Leidenschaft und setzt sie auch in seinem eigenen Restaurant der „Station 1“ in Grenchen um. Das Restaurant wurde bereits ein Jahr nach der Eröffnung mit dem „Best of Swiss Gastro“ im Bereich Trend ausgezeichnet. Caviezel beweist mit seinen Rezepten, dass molekulare Küche nicht nur etwas für den Profi ist, sondern auch jede Alltagsküche bereichert.
Unter folgendem Link finden Sie eine blätterbare Kurzversion:
Titel:
Thomas Vilgis, Rolf Caviezel – Das moderne Küchenhandwerk
Bibliografische Angaben
Umfang: 240 Seiten
Format: 28,0 x 29,0 cm
Ausstattung: Hardcover, zahlreiche Farbfotos
Fotocredits:
Christof Herdt für CPA!
Porträt Thomas Vilgis: Thomas Jupa für CPA!
Tre Torri Verlag GmbH
ISBN: 978-3-941641-57-0
Gebundener Ladenpreis: 49,90€ (D)
Mrz
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Kochbuch des Monats April: Süßwasserfang
März 30, 2012 | Leave a Comment
Das Kochbuch des Monats April wurde gekürt. Hier die offizielle Info.
Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, hat „Süßwasserfang“ aus dem Becker Joest Volk Verlag zum KOCHBUCH DES MONATS April 2012 gekürt.
Da sitzen sie wieder auf ihren Campinghockern an den Ufern der Flüsse und Seen oder an den Rändern der Bäche. Die Angelsaison hat begonnen. Dann den fangfrischen Fisch einfach auf den Grill geworfen oder mit einer Butterflocke in die Pfanne, das verspricht in der Regel großen Genuss. Der lässt sich noch steigern, wenn man das zarte Fleisch einem schmackhaften Rezept unterwirft.
77 Rezepte enthält der Süßwasserfang und gleich 77 Rezepte von Meisterköchen wie dem großartigen André Jaeger, der seine Fische asiatisch verfremdet, oder dem filigran arbeitenden, fabelhaften Thomas Neeser. Hervorragend angerichtet wie kleine Kunstwerke ist alles. Jurorin Susanne Gretter bewundert die Teller: das Farbenspiel einer Sülze von Grünspargel und Wildlachs, die bunte Gebratene Äsche mit Thymiankartoffeln und Zitronen-Szechuanpfeffer-Creme, das bischöfliche Egli in Rot, oder wie gemalt: Neesers Lachsforelle mit Blumenkohl und Kapern. Porträts von Fischen, Fischern, Anglern, Züchtern und Gerätebauern eröffnen die Liebeserklärung, ein Supplementband erklärt Handwerk und Techniken. – Ein schöneres Fischkochbuch war nie.
(Frank Brunner)
Die Jury:
Raik Zeigner, Sternekoch, er „weiß ein Haus am See“ in Mecklenburg
Susanne Gretter, hat plötzlich ihre Neigung zur Fischküche entdeckt
Robert Menasse, Schriftsteller mit Sinn für alles Schöne
Frank Brunner, Kritiker
Rezeptprüfer:
Henri Bach, zwei Sterne, hält das Buch für einen selten guten Fang
Regula Wolf und Niklas Thiemann: Süßwasserfang
Hilden (Becker Joest Volk Verlag), 2011
228 Seiten, Gebunden
ISBN: 978-3-938100-66-0
39,90 EUR
Mrz
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Diebe stehlen 20.000-Euro-Messer in der Nähe von Berlin
März 30, 2012 | 1 Comment
Ene Pressemeldung, die uns heute erreichte.
Scharfe Beute: Diebe stehlen unverkäufliche Messer von japanischer Schmied-Legende
Rund eine halbe Million sind die Messer wert, die Einbrecher bei einem Messerimporteur in der Nähe von Berlin erbeuteten. Doch allzu viel Freude werden sie an ihrem Raubzug nicht haben: Unter den gestohlenen Messern befinden sich viele handgeschmiedete Unikate wie zum Beispiel vier handgefertigte Messer der japanischen Legende Okishiba Masakuni, die 20.000 Euro pro Stück kosten und aufgrund ihrer Seltenheit auch als Hehlerware ausgesprochen heiß sind.
Er wird in der gesamten Messerwelt als van Gogh der Klingen bezeichnet. Als Okishiba Masakuni aus der Stadt Sakai in Japan 1990 starb, erlebten selbst gebrauchte Messer des Meisters eine immense Wertsteigerung und wurden in Japan für bis zu fünf Millionen Yen gehandelt, umgerechnet rund 45.000 Euro. Neue Exemplare sind heute offiziell nicht mehr zu bekommen. Ein guter Grund für einen Einbruch, doch nur, wenn man die Messer selbst benutzen möchte. Dazu sollten die Diebe allerdings echte Koch- und Schneideprofis sein, denn die Arbeit mit solchen hochwertigen Messern bedarf besonderer Erfahrung. Bei falscher Anwendung können Stücke aus der Klinge herausbrechen, was die Messer schnell unbrauchbar werden lässt.
„Wahrscheinlich verstehen die Einbrecher aber gar nicht, was sie da erbeutet haben“, vermutet kochmesser.de-Inhaber Christian Romanowski. „Nur echte Liebhaber und Experten erkennen den wahren Wert.“ Somit ist es wahrscheinlicher, dass die vier Unikate irgendwann ungeschärft und schlecht behandelt bei einem Hobbykoch in der Schublade herumdümpeln – und keiner weiß, was für einen Schatz er da zum Tomatenschneiden täglich verwendet. Eine Vorstellung, die dem Fachmann für alles Scharfe das Herz zerschneidet.
Darum hat Romanowski für Hinweise, die zum Auffinden der Sammlerstücke beitragen, eine Belohnung von 1.000 Euro Warengutschein bei www.kochmesser.de ausgeschrieben.
Mrz
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Der Sternekoch Mansur Memarian war Anfang März 2012 zu Gast bei den “Sternennächten” des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart. Der Deutschiraner erläutert seine Küche, eine Kombination aus orientalischen und europäischen Einflüssen.
Mrz
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Pressemeldung des Verlages Michelin im Wortlaut.
MICHELIN-Führer „Bonnes Petites Tables 2012“ enthält mehr Bib Gourmand-Empfehlungen als je zuvor. Aktualisierte Neuauflage ist seit 1. März im Handel erhältlich
Mit insgesamt 630 Restaurantempfehlungen wird der Gastronomieführer „Bonnes Petites Tables du Guide MICHELIN France 2012“ (deutsch sinngemäß: „Gute Restaurants für kleine Budgets“) seit 1. März in Deutschland verkauft.
Der neue Band stellt die Restaurants vor, die im MICHELIN-Führer Frankreich 2012 mit einem „Bib Gourmand“ für ihr besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet sind. Gäste eines „Bib Gourmand“ Restaurants erhalten hier bereits für 29 Euro ein sorgfältig zubereitetes 3-Gänge-Menü (35 Euro in Paris). Insgesamt erhalten 124 Häuser die Auszeichnung zum ersten Mal. Damit gibt es in Frankreich so viele „Bib Gourmand“-Empfehlungen wie nie zuvor. Der MICHELIN-Führer „Bonnes Petites Tables du Guide MICHELIN France 2012“ erscheint auf Französisch und kostet 15,90 Euro (Österreich: 16,40 Euro, Schweiz: 26,00 Franken).
Breites Spektrum vom Landgasthaus bis zum Großstadtbistro
Der umfassend aktualisierte Band ist nach Regionen gegliedert. Pro Seite werden zwei Restaurants mit detaillierten Kommentaren zu Atmosphäre, Küchenstil und typischen Gerichten vorgestellt. Das Spektrum der im MICHELIN-Führer „Bonnes Petites Tables du Guide MICHELIN France 2012“ empfohlenen Adressen reicht vom Landgasthaus mit regionaler Küche bis hin zum Ethno-Restaurant und zum trendigen Großstadtbistro.
Die Liste aller Restaurants gibt es hier als Download.




